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Der Umzug nach Campo de Golf ist geschafft. Zwar noch überall Kraut und Rüben hier, aberr das Büro steht shconmal wieder. Somit können die Scripte weiter”hacken”, während die Inhalte der zahllosen Kartons an ihren Platz gestellt werden. Rest erspar ich euch - Umzug ist nicht weiter interessant
Mein neues Büro (Bild anklicken zum Vergrössern)![]()
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Heute wurde mein DSL im neuen Häuschen installiert und ich bin schockiert, zu welchen ausserordentlichen Taten die Techniker der Telefonica in der Lage sind. Das war mir bisher völlig fremd.Zu Zweit kamen sie. Lehrling mit Chef. Und diesmal hatten sie sogar genügend Kabel mit dabei. So äusserste ich meinen Wunsch, doch bitte die ganze Hardware [...]
Haben heute mal versucht papas arrugadas selbst zu machen inclusive des leckeren Mojo Rojo…bzw war eher der zweite Versuch, und sind kläglich gescheitert. Geschmacklich war der zweite Versuch annähernd wie das bekannte Mojo Rojo, ich habs jedoch mit dem Knoblauch etwas zu gut gemeint, sodass ich wohl die nächsten Tage in Quarantäne verbringen muss…. und Dank der Schärfe (ich esse immer und gerne scharf, aber dies brennt mir heut den Magen weg), könnte man es hervorragend als Abflussreiniger benutzen.
Leider gibt es tausende verschiedene Varianten und die ersten beiden waren schonmal die Falschen. Werde weiter testen und berichten.
Sollte jemand ein vernünftiges Rezept haben, sofort her damit!
Die Papas sind allerdings hervorragend gelungen…
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Folgende EMAIL erhielt ich über ein Kontaktformular auf einer meiner Seiten:
Betreff: Email-Anfrage
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich möchte eine Anfrage per Email an Sie stellen kann aber keine Kontaktadresse finden.
Bitte senden Sie mir eine zu.
Mit freundlichen Grüßen
wat???
Diesen Satz höre ich sehr häufig von Menschen, die von einem Leben unter Palmen träumen und Deutschland, Ihre Freunde und Familie dafür “aufgeben” möchten. “Du bist aber mutig” oder “Das würd´ich auch gerne machen” und “Wie hast du das denn so gemacht?” Und wie das alles mit meinem Auswandern nach Gran Canaria passiert ist, will ich hier kurz erzählen, da es dafür keinen Mut braucht. Lediglich den festen Willen, etwas Organisation und Fernweh.
Mein fester Wille auszuwandern entstand vor ca 11 Jahren bei einem Urlaub in den Pyrenäen in einem 800-Einwohnerdorf. Die Eindrücke, die ich dort in 4 Wochen sammeln dürfte, waren äusserst prägend. Eine völlig andere und mir bis dato unbekannte Lebensweise, eine atemberaubende Landschaft, überaus freundliche Menschen. Man sass jeden Abend vor seinem Haus mit den Nachbarn im Kreis und erzählte Lebensweisheiten, trank guten französischen Rotwein dazu, oder traf sich zum gemeinsamen Boulespiel unter Platanen in der Abendsonne. Manche mögen nun sagen “ok, im Urlaub ist es immer anders”, aber das war es nicht. Zumindest nicht für mich.Ich wollte das alles auch, da das Leben in Deutschland mir schon mit 19 auf den Keks gegangen ist. Ich gehörte da einfach nicht hin.
Dennoch wollte ich auf keinen Fall ohne Arbeit ins Ausland gehen, was sich als gute Entscheidung herausgestellt hat, denn viele, die blauäugig auswandern, sind schneller wieder in Deutschland, als ihnen lieb ist. Das zumindest konnte ich in bisher 1,5 Jahren auf Gran Canaria beobachten. Es gibt da Menschen, die hier eine Woche Urlaub machen, und den Rückflug nicht mehr antreten und meinen, sie finden direkt einen Job in irgendeiner Bar oder im Tourismus. Oder andere kommen mit unüberlegten Geschäftsideen auf die Insel und stellen dann schnell fest, dass es hier doch nicht so einfach ist, wie man sich das immer vorstellt. Sie kommen mit Geld und gehen ohne Geld wieder nach einigen Monaten zurück nach Deutschland. Dazu noch eine Portion Naivität, wodurch man schnell in die Fänge von dubiosen Ideenentwicklern fällt. Man riecht das schnelle viele Geld und muss rasch feststellen, dass es plötzlich weg ist…
Genau das sollte mir nicht passieren, und deswegen war mein Motto: Auswandern JA, aber nicht ohne Job!
Das war der Grund, weshalb ich mich vor 5 Jahren fragte, mit was kannst du Geld verdienen. Mir fiel direkt das Internet ein, denn dort bist du unabhängig. Du brauchst lediglich einen PC und eine Internetverbindung und dann ist der Zielort auch egal. Arbeiten könnte man theoretisch auch am Strand per Satellitenverbindung…
Vom Internet wusste ich null, aber das sollte nicht das Problem sein. Wo ein Wille, da auch ein Weg. Also überlegte ich mir, mit was genau man denn Geld verdienen könnte und mir fiel der Spruch “Sex Sells” ein. Das war dann der Zeitpunkt, wo ich begonnen habe, mit Erotikseiten im Internet Geld zu verdienen. Das habe ich 3,5 Jahre lang neben meinem Hauptberuf aufgebaut und dann war ich soweit sagen zu können “Jetzt läuft es dauerhaft rund und du könntest auch in DE angenehm vom Internetgeschäft allein Leben”.
Durch zusätzliche diverse Offlinegeschäfte wäre es vor 1,5 Jahren fast die Algarve in Portugal geworden. Besondere Umstände, auf die ich hier nun nicht näher eingehen möchte, habe ich mich dann für Gran Canaria entschieden. Ich war zwar vorher nie auf der Insel, jedoch gab es eine bereits vorhandenene Infrastruktur in Form von bekannten Kollegen. Mit diesen Kollegen ist zwar letzlich alles anders gekommen, aber ich bin überaus froh darüber.
Die Pläne konnten nun also verwirklicht werden. Ich telefonierte etliche male mit Silvio, der mir den Einstieg im Ausland enorm erleichtert hat. Auf dessen Seite suchte ich mir dann eine Wohnung aus. Er bekam das Geld dafür per Überweisung und mietete die Wohnung auf meinen Namen an. Dazu orderte er Telefon incl. eines ADSL-Anschlusses. Als nächstes das Flugticket One-Way, und damit gab es für mich kein zurück mehr. Ich hatte das Ticket in Händen und hatte noch ca 3 Monate Zeit für sämtliche organisatorischen Dinge. Ich verkaufte meine Möbel per Ebay und diversen lokalen Zeitungen, ich bestellte 30 Kartons für meine gesamten Habseeligkeiten (vorher abgemessen - 6 Kartons [2x3] ergeben exakt die Maße einer Europalette) und fing an zu packen. Nebenbei kündigte ich alles, was zu kündigen war und meldete meinen Hauptwohnsitz in Deutschland ab. Ich verabschiedete mich von Familie, Freunden und Bekannten. Über die Emotionen brauch ich wohl nichts zu schreiben. Jeder wird wissen, ob er Dinge oder Personen zurücklassen kann. Für mich war es auch nicht leicht, aber es gibt Telefon, Internet, Flugzeug und man ist ja nicht aus der Welt…
Ich fand eine Spedition, die mein Hab und Gut bis zum Hafen nach Las Palmas bringen sollte. Ca 5 Tage vor meinem Abflug nach Gran Canaria wurde der Container gepackt, welches bedeutete, dass ich die letzten 5 Tage in einer vollkommen leergeräumten Wohnung gewohnt habe. Mein Schlafplatz war eine Luftmatratze, vor mir auf dem Boden stand mein PC mit allem drum und dran, den ich als Übergepäck angemeldet hatte, und ansonsten hatte ich nur noch das, was in den Koffer passte.
In der Abflugnacht brachte mich mein bester Freund zum Kölner Flughafen und dies waren dann meine letzten 2 Stunden auf deutschem Boden für die nächste Zeit.
Nach ca 4 Stunden Flug sah ich die ersten Inseln und war sofort begeistert. Die Kanarischen Inseln. In einer halben Stunde würde ich auf Gran Canaria landen..meiner neuen Wahlheimat. Silvio holte mich am Flughafen pünktlich ab und ich sah zum ersten mal das, was ich vorher nur aus dem Fernsehen oder Bildern kannte und habe mich sofort wohlgefühlt. Allein der Weg vom Flughafen nach El Tablero war schon beeindruckend. Ich liebe diese Landschaft. Wir fuhren zur Wohnung und ich stellte erstmal alles in die Ecke. Silvio spielte dann erstmal Fremdenfürher und fuhr mit mir durch Playa del Ingles, zeigte und erklärte mir alles. Im Anschluss gabs dann mein erstes Essen auf den Kanaren. Völlig untypisch, aber nach etlichen Stunden ohne Schlaf war mir eh alles egal : beim Chinesen - all u can eat…direkt am Strand..traumhafter Blick (das ist es bis heute)
Mein Arbeitsgerät konnte ich noch am selbigen Tag aufbauen, da DSL schon funktionierte. Und mein restliches Zeug kam ca. 2 Wochen später im Hafen von Las Palmas an. Der Agent der Spedition, der die Paletten durch den Zoll geführt hatte, lies alles dann noch per LKw direkt bis zur Wohnung bringen.Und es war wirklich noch alles so vorhanden, wie ich es in DE gepackt hatte…
Insgesamt kostete der Umzug incl. Wohnung (Provision) ca 2000 Eur
Ob das mutig war? Nein. Es erfordert nur den festen eigenen Willen zum Auswandern, Fernweh, etwas organisatorische Fähigkeiten und ein wenig Startkapital, um den “Kühlschrank vollzumachen”. Ausserdem habe ich mir den Rückweg stets offen gelassen! Hätte es mir nicht gefallen, wäre ich zurück gegangen, aber ich habe diesen Schritt und 1,5 Jahre Leben auf der Insel keine einzige Sekunde bereut. Ich war zwischendurch schon einige Male wieder in Deutschland, aber ich bin jedesmal froh, wenn ich wieder in den Flieger steige. Bei Landung auf Gran Canaria sage ich mir jedesmal wieder: “Du bist wieder Zuhause”
Hoffe, das war ein guter Einblick für Leute, die mit dem Gedanken spielen, auszuwandern. Wie das Leben hier ist, werd ich demnächst in einem anderen Beitrag schreiben. Dazu auch dann einige wertvolle Tips, die man beherzigen sollte
Wer wirklich auswandern will, der TUT es einfach und stellt nicht zuviele Fragen. Die Fragen kommen dann noch früh genug und die Antworten lassen nicht lang auf sich warten…
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