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Nachdem ich hier auf Gran Canaria meine Leidenschaft zum Fotografieren entdeckt habe, musste nun eine vernünftige Kamera her, und somit hab ich mir gestern eine digitale Spiegelreflexkamera zugelegt. Eine Canon EOS 400D mit 10 Megapixel und tausenden Spielereien, welche ich nun erstmal studieren muss. Ist halt ein bischen professioneller, als meine kleine Handtaschen-Digicam und somit gibt es demnächst noch schönere Gran Canaria Fotos
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…aber irgendwas muss ich langsam tun, denn der stundenlange Job am PC ist nicht unbedingt förderlich für eine gute Kondition. Deswegen musste direkt die Profiausrüstung her
Nike 180+, Ipod Nano und das Ipod Sport Kit
Und somit heute das erste mal gelaufen mit meinem persönlichen Drill Instructor Tom. Zwar nicht wirklich spektakulär, aber ich will mich ja nicht gleich beim ersten mal Joggen umbringen. Zumindest hab ich keine Herz-Lungen-Maschine benötigt, und das ist schonmal ein kleiner Erfolg :rolleyes_wp:
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Vor 2 Jahren bin ich mit sämtlichem Hab und Gut nach Gran Canaria umgezogen und fühle mich seitdem hier zuhause. Denn Zuhause ist dort, wo man sich am wohlsten fühlt und wer einmal auf den Kanarischen Inseln mit seinen vielfältigen Schönheiten gewesen ist, möchte auch so schnell nicht wieder weg. Auch nach 2 Jahren fasziniert mich diese Insel immer wieder aufs Neue. Auch der wunderbare Blick über´s Meer oder die Fahrt durch die Berge ist noch immer nicht langweilig oder zur Gewohnheit geworden. Und ich freue mich immer wieder nach einem Deutschlandaufenthalt auf meinen Rückflug.
Ein paar negative Aspekte hat es dennoch gegeben. Zu Beginn tut man sich mit Landsmännern zusammen, weil man denkt, man sitzt im selben Boot. Man hilft, unterstützt organisatorisch wie auch bei seelischen Problemen, geht zusammen auf gemeinsame Unternehmungen, Parties und alles, was man als Dank bekommt ist der Tritt in den Hintern. Wieder andere, denen man vertraut hat, kommen mit dem Erfolg des anderen nicht klar und reden aus Neid am Biertisch über Dinge, die nicht den Tatsachen entsprechen. Dies seh ich allerdings Positiv, denn der Neid der anderen bestätigt mir, dass ich scheinbar bisher alles richtig gemacht habe. Und alles Positive in 2 Jahren Gran Canaria übermalt die wenigen negativen Erfahrungen.
Auch bei wenigen Einheimischen bekam ich das Gefühl, als Ausländer nicht Willkommen zu sein, allerdings ist die Zahl derer nicht nennenswert. Ich habe hier schnell gelernt, dass man vor allem im Ausland misstrauischer seinem Gegenüber sein muss. Das Gros der Einheimischen ist allerdings überaus freundlich und ich meine nicht die Einheimischen in den Touri-Zentren, die nur mit Freundlichkeit die Leute ins Restaurant locken wollen.
Meine Entscheidung, nach Gran Canaria auszuwandern war eine der Besten, die ich je hatte und ich habe bisher keine einzige Sekunde bereut. Auch der von vielen erwähnte Inselkoller hat mich bisher nicht getroffen. Dennoch könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich ewig hier bleibe. Die Welt ist gross und es gibt viele schöne, lebenswerte Plätze auf der Welt. Schauen wir, was kommt, denn Leben bedeutet auch Veränderungen….
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Einen nagelneuen Kymco Grand Dink 125er Scooter darf ich jetzt mein Eigen nennen. Nach 20 Minuten verhandeln gab es dann noch zusätzlich zum Rabatt einen Helm und 1 Jahr Versicherung gratis oben drauf. Und er wird mir auch noch bis vor die Tür geliefert, nachdem er angemeldet wurde. Und um das Thema entgültig abzuschliessen, was man dafür alles braucht, hier jetzt in der Kürze die Antwort:
1. Eine 125er darf man in Spanien mit Klasse 3/B fahren, sofern Älter als 3 Jahre
2. Führerschein, Ausweis und Kohle auf den Tisch legen
3. Mit den vom Händler ausgehändigten Kopien des Kaufs geht man zum zuständigen Ayuntamiento und entrichtet dort die Steuer (5,16 EUR), worüber man wiederum einen Nachweis erhält.
4. Der Händler bekommt diesen Nachweis und den über die Residencia zugefaxt
und meldet mit diesem und den Kopien des Peronalausweises sowie Führerscheines alles ordnungsgemäss an…
Das war´s erstmal von mir ..ich bin dann “On Tour” :mrgreen_wp:
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Nach 2 Wochen im kalten Sibirien Deutschland bin ich endlich wieder zuhause in Maspalomas. Zwei Wochen Schnee, Nebel, Regen, Eiseskälte, so richtig hell wollte es nicht werden und eine Woche länger hätten mich in eine schwere Depression getrieben…
Zwei schöne Wochen mit Freunden und Familie, dennoch bin ich wieder froh, in der Sonne zu sein und sitz grad mit meinem neuen Notebook bei Kaffee und Kippen auf der sonnigen Terrasse und arbeite…
Gestern Mittag am Düsseldorfer Flughafen noch der krönende Abschluss. Die Flughafenkontrolle! Ich befürchtete schon fast, dass ich in schwarzen Klamotten als mutmasslicher Terrorist den Schikanen der Zollbeamten ausgesetzt werden würde und so kam es auch…So, oder so ähnlich, denn es waren keine Zollbeamten. Stattdessen begrüssten mich Leute, mit denen ich früher nie spielen durfte: 6 Hilfsheriffs aus dem Morgenland in Kostümen von Kötter Security, welche sich einen enormen Spass daraus machten, meine Sachen gleich mehrfach zu durchwühlen. Den Inhalt der Notebooktasche komplett entleeren, den Rucksack mit div. Tüten auspacken, in welchen sich noch div. Präsente und Weihnachtsgebäck e.t.c. befanden. Gürtel, Schmuck, Uhr ablegen. Einer wollte noch Witzchen machen, da ich Kippen und Zippo dabei hatte. Als Antwort bekam er: “Quatsch nich , kontrollier meine Sachen!” Nachdem die erste Dame meinen Rucksack gefilzt hatte, fand diese auch schon eine 300ml Flasche Duschgel. War mein Fehler - hatte ich übersehen. Aber die ausführliche Belehrung hätte sie sich sparen können. Ihr Kollege wollte dann nochmals kontrollieren und hat sich direkt das Duschgel geschnappt. “Ja doch, ich weiss Bescheid. Schmeiss den Kram weg oder behalts…was gibts noch zu kontrollieren? Deine Kollegin hat doch bereits alles zerwühlt”. Warum ich die Leute geduzt habe? Warum sollte ich jemanden förmlich ansprechen, der aufgrund seines Slangs und seiner Umgangsformen den Eindruck erweckt, er käme aus Berlin Neukölln?…
Er fand ein eingepacktes Geschenk. “Was ist da drin?” Ich antwortete: ” Plastiksprengstoff ZIMTSTERNE!”. Damit war ich dann durch und wollte auf die andere Seite an den Tisch, um meinen ganzen Kram aus den 4 Ablagen wieder ordnungsgemäss zu verstauen. “Wo wollen Sie mit den Ablagen hin?” ” Ja dürfte ich evtl. mein Zeug wieder zusammenpacken?” Nachdem mich ein anderer Hilfsheriff noch aufklären wollte, was man ab März nicht mehr mitnehmen darf, hab ich ihn stehen gelassen und bin zum Flieger…Der Ton macht die Musik! Man wird behandelt wie ein Schwerstverbrecher und verschenkt aus Dankbarkeit noch gutes Duschgel….
Und den Frass im Flieger würde ich nichtmal an meine Schweine verfüttern, sofern ich welche hätte…
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